PVB-Zwischenlage

PVB wurde vor über 80 Jahren erfunden und ist seit den späten 1930er-Jahren das vorherrschende Material bei Verbundsicherheitsglas-Zwischenlagen. PVB ist ein Harz, das normalerweise für Anwendungen gebraucht wird, die Haftfähigkeit an Glasflächen, optische Klarheit, Robustheit und Flexibilität erfordern. Das Hauptanwendungsgebiet von PVB sind Zwischenlagen in Verbundsicherheitsglas für architektonische Zwecke und für Windschutzscheiben in Fahrzeugen.
  

PVB-Zwischenlagen sind robust und verformbar, sodass spröde Risse sich nicht von einer Seite des Laminats auf die andere ausweiten. PVB-Zwischenlagen wurden speziell für Anwendungen in der Automobilindustrie entwickelt, um Kopfverletzungen bei Autounfällen zu vermeiden. Mehr als 90 % aller Verbundsicherheitsglas-Zwischenlagen werden aus PVB hergestellt.

In architektonischen Anwendungen wird PVB meistens in vollständig gerahmten Fenstern, in Isolierverglasungen und in Glas mit geschützten Kanten verwendet. Zu den übrigen Varianten von PVB-Zwischenlagen gehört beispielsweise Akustik-PVB, das den Geräusch-Komfort erhöht.

Steifes PVB wird hauptsächlich im konstruktiven Glasbau für architektonische Anwendungen und für Flugzeug-Windschutzscheiben verwendet und bietet besondere Steifigkeit bei Anwendungen mit voll umrahmtem Glas.

Umfassende und detaillierte Informationen über die Herstellung von Verbundsicherheitsglas finden Sie in der 2012 erschienen aktuellen Ausgabe des Trosifol™ Handbuchs. Leider ist dieses Handbuch ausschließlich für unsere Geschäftspartner erstellt worden. Wir stellen Ihnen jedoch hier zwei kurze Ausschnitte daraus zur Verfügung:

>> Flow-Chart für die VSG-Produktion
>> Problembehebung