TECHNISCHE REGELWERKE/ NORMUNG VON VERBUNDSICHERHEITSGLAS
Verbundsicherheitsglas hergestellt aus TROSIFOL-PVB-Folie unterliegt einer Reihe von Normen und technischen Regelwerken. Für die generelle und übergreifende Beschreibung des Systems Verbundsicherheitsglas gibt es in Europa die Norm EN ISO 12543 mit nachfolgend beschriebener Aufte
| NORM EN ISO 12543 | |
|---|---|
Norm | Beschreibung |
EN ISO 12543 – Teil 1 | Glas im Bauwesen; Verbundglas und Verbundsicherheitsglas: Definition und Beschreibung von Bestandteilen |
EN ISO 12543 – Teil 2 | Glas im Bauwesen; Verbundglas und Verbundsicherheitsglas: Verbundsicherheitsglas |
EN ISO 12543 – Teil 5 | Glas im Bauwesen; Verbundglas und Verbundsicherheitsglas: Maße und Kantenbearbeitung |
EN ISO 12543 – Teil 6 | Glas im Bauwesen; Verbundglas und Verbundsicherheitsglas: Aussehen |
Für typenspezifische Verbundsicherheitsgläser bzw. deren technische Eigenschaften gelten folgende europäische (bzw. deutsche) Normen wie folgt:
| EUROPÄISCHE UND DEUTSCHE NORMEN | |
|---|---|
Norm | Beschreibung |
DIN EN ISO 140 | Akustik-Messung der Schalldämmung in Gebäuden und von Bauteilen |
DIN EN 356 | Glas im Bauwesen; Prüfverfahren und Klasseneinteilung für angriffhemmende Verglasungen für das Bauwesen |
DIN EN 410 | Glas im Bauwesen; Bestimmung der lichttechnischen und strahlungsphysikalischen Kenngrößen von Verglasungen |
DIN EN 1063 | Glas im Bauwesen; Sicherheitssonderverglasung – Widerstand gegen Beschuss |
DIN EN 1522-1 (E) | Durchschusshemmung, Anforderungen |
DIN EN 1523-1 (E) | Durchschusshemmung, Prüfverfahren |
DIN EN 12600 | Glas im Bauwesen; Pendelschlagversuch; Verfahren und Durchführungsanforderungen der Stoßprüfung von Flachglas |
DIN EN 13541 | Glas im Bauwesen; Sicherheitssonderverglasung – Widerstand gegen Sprengwirkung |
DIN EN 12758 Teil1 (E) | Glas- und Luftschalldämmung |
DIN EN ISO 14440 (E) | Glas im Bauwesen; Spezifikation für angriffhemmende Verglasungen und Prüfverfahren |
DIN EN 20140 Teil 3 | Akustik; Messung der Schalldämmung in Gebäuden und von Bauteilen |
DIN 52210 | Bauakustische Prüfungen, Luft- und Trittschalldämmung |
DIN 52308 | Kochversuch an VSG |
DIN 52337 | Pendelschlagversuch an Glas für bauliche Anlagen |
DIN 52338 | Kugelfallversuch für VSG |
In Nordamerika (USA und Canada) sowie allen Ländern, die US Normenstandards übernommen haben, gelten folgende Normen/Standards:
| AMERIKANISCHE NORMEN | |
|---|---|
Norm | Beschreibung |
ASTM C 1172 | Standard Specification for Laminated Architectural Flat Glass |
ASTM E 413 | Rating Sound Insulation |
ASTM E 1300 | Standard Practice for Determining the Load Resistance of Glass In Buildings |
ASTM F 1233 | Standard Test Method for Security Glazing Materials and Systems |
ASTM F 1641-95 | Standard Test Method for Measuring Penetration Resistance of Security Glazing using a Pendulum Impactor |
ASTM F 1642-95 | Standard Test Method for Glazing System Subject to Air Blast Loadings |
ANSI Z97.1 | Standard for Glazing Materials Used in Buildings – Safety Performance Specifications and Methods of Test |
Consumer Products Safety | Commission CPSC 16 CFR 1201 |
UL 972 | Burglary Resistant Glazing |
UL 752 | Bullet Resistant Glazing |
GANA | Laminated Glass Design Guide |
HURRICANE GLAS
In den Hurricane-gefährdeten Zonen Nordamerikas wird zunehmend sogenanntes Hurricane Glas verwendet. Gegenwärtig gibt es 4 Regionen, die hurrikan-resistente Baustandards (building codes) implementiert haben: Dade County, Broward County, Beach County und Monroe County.
Dabei erfolgen die Tests nach dem durchbruchhemmenden Verglasungsstandard SSTD 12-97 des Southern Building Code Congress International (SBCCI), der in der nachfolgenden Tabelle beschrieben wird.
| DURCHBRUCHHEMMENDER TEST FÜR HURRICANE GLAS | ||||
|---|---|---|---|---|
Durchbruch mit kleinem Projektil | ||||
Drei identische Prüfmuster gleichen Formats. Das Projektil ist eine Stahlkugel (2 g). 30 Einschläge der Kugel bei einer Geschwindigkeit von 40 m/s: je 10 in der Mitte, an der Längskante und in der Nähe der Probenecke. Alle Prüfmuster dürfen keine Durchschläge aufweisen. | ||||
ODER - Durchbruch mit großem Projektil | ||||
Das Projektil ist ein Kantholz des Querschnitts 5 x 10 cm und 4 kg. Zwei Auftreffpunkte bei einer Geschwindigkeit von 15,3 m/s: einer im Zentrum, einer 15,3 cm von der Ecke entfernt. Alle drei Prüfkörper dürfen keine Durchschläge aufweisen vor Durchführung des Druck/Sog Zyklustests. | ||||
GEFOLGT VON - Zyklischer Druckbelastung | ||||
Nach innen wirkender Druck | Nach außen wirkender Druck |
| ||
Druckbereich | Prüfzyklen | Druckbereich | Prüfzyklen |
|
0,2 Pmax. 0,5 Pmax. | 3.500 | 0,3 Pmax. 1,0 Pmax. | 50 | Pmax. ist der angegebene Winddruck gemäß den Bauanforderungen (building codes), bezogen auf eine nicht beschädigte Gebäudehülle. |
0,0 Pmax. 0,6 Pmax. | 300 | 0,5 Pmax. 0,8 Pmax. | 1050 | |
0,5 Pmax. 0,8 Pmax. | 600 | 0,0 Pmax. 0,6 Pmax. | 50 | |
0,3 Pmax. 1,0 Pmax. | 100 | 0,2 Pmax. 0,5 Pmax. | 3350 | |
Kriterien zum Bestehen/Versagen der Tests | ||||
Wenn nach Testende alle 3 Prüfkörper keinen Spalt aufweisen, der größer als 12 cm ist (oder Öffnung, durch die eine Kugel mit dem Durchmesser von 7,6 cm hindurchpasst), so gilt der Test als bestanden. | ||||
ÜBERSICHT SICHERHEITSEIGENSCHAFTEN
Man unterscheidet je nach Beanspruchungsart oder Einwirkung auf die VSG-Verglasung nach zwei Kriterien, und zwar
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht die Einflüsse aktiver und passiver Sicherheitseigenschaften auf eine Verbundsicherheits- Verglasung im Baubereich.
AKTIVE SICHERHEITSEIGENSCHAFTEN
Für angriffhemmende Verglasungen können je nach Kombination unterschiedlich dicker Gläser und PVB-Folienstärken mit Verbundsicherheitsglas folgende Sicherheitseigenschaften erzielt werden:
Es gelten die Normen DIN EN 356, die sich auf durchwurf- bzw. durchbruchhemmende, die Norm DIN EN 1063, die sich auf die durchschusshemmende, und die Norm DIN EN 13541, die sich auf sprengwirkungshemmende Verglasungen bezieht. In der nachfolgenden Tabelle sind die Widerstandsklassen der Norm vergleichend gegenübergestellt.
| WIDERSTANDSKLASSEN UND NORMEN | |||
|---|---|---|---|
Widerstandsklasse | DIN EN 356 | DIN EN 1063 | DIN EN 13541 |
durchwurfhemmend | P1A |
|
|
durchbruchhemmend | P6B |
|
|
durchschusshemmend |
| BR1 |
|
sprengwirkungshemmend |
|
| ER1 |
DURCHWURFHEMMENDE UND DURCHBRUCHHEMMENDE VERGLASUNG
Durchwurfhemmende Verglasung
Das Sicherheitsglas mit durchwurfhemmenden Verglasungen schützt vor Einbruch, Vandalismus in Gebäuden und wehrt den sogenannten Spontanangriff auf die Verglasungseinheit ab. Die in der DIN EN 356 definierten P-A-Klassen gliedert sich in 5 Gruppen mit steigender Schutzwirkung. Das Prüfverfahren geht von schweren Wurfgeschossen aus, die mit folgenden Prüfbedingungen simuliert werden:
Metallkugel: | 4,11 kg, Durchmesser 10cm |
VSG-Prüfformat | 900 x 1100 mm |
Durchführung | 3 Fallkörper aus gleicher Fallhöhe in Schlagdreieck |

| KLASSENEINTEILUNG DURCHWURFHEMMEND | ||||
|---|---|---|---|---|
Norm | Widerstandsklasse | Fallhöhe [mm] | Anzahl der Kugeln* | Minimaler VSG-Aufbau* |
DIN EN 356 | P1A | 1500 | 3 | 33.2 |
P2A | 3000 | 3 | 44.2 | |
P3A | 6000 | 3 | 44.3 | |
P4A | 9000 | 3 | 44.4 | |
P5A | 9000 | 3 x 3 | 44.6* | |
* mit TROSIFOL MV, Prüfzertifikate auf Anfrage Hinweis: Die minimalen VSG-Aufbauten basieren auf Ergebnissen mit TROSIFOL MV. Sie beinhalten wenig Sicherheitsreserve hinsichtlich nicht optimaler Herstellparameter, Glasstärken an der unteren Toleranzgrenze, nicht optimaler Folienfeuchte im VSG etc. Aus diesem Grund kann TROSIFOL keine Garantie für das sichere Bestehen der angestrebten durchwurfhemmenden Sicherheitsklasse übernehmen.
Durchbruchhemmende Verglasung
Die Schutzerwartung für diese Verglasungsart geht bezüglich der Penetration von einem worst-case Szenario aus. Die Prüfung der durchbruchhemmenden Verglasung gegen Angriffe mit einem schneidenden Werkzeug nach DIN EN 356 B wird mit einer Axtmaschine, die den Angriff einer handgeführten Axt von 2 kg Gewicht simuliert, durchgeführt. Dabei wird die Anzahl der Schläge ermittelt, die benötigt werden, um eine 400 x 400 mm große Öffnung in den Prüfkörper des Formats 900 x 1100 mm zu schlagen. Die Maschine führt die Axt mit einer Geschwindigkeit von ca. 11 m/s und einer Auftreffenergie von ca. 300 J.
| KLASSENEINTEILUNG DURCHBRUCHHEMMEND | ||
|---|---|---|
Norm | WiderstandsklasseFallhöhe [mm] | Anzahl der Axtschläge |
DIN EN 356 | P6B | 30 bis 50 |
P7B | 51 bis 70 | |
P8B | über 70 | |
DURCHSCHUSSHEMMENDE UND SPRENGWIRKUNGSHEMMENDE VERGLASUNG
Durchschusshemmende Verglasung
Eine Verglasung wird als durchschusshemmend bezeichnet, wenn sie das Durchdringen von Geschossen unterschiedlicher Munitionsart verhindert und den Anforderungen der DIN EN 1063 genügt. Durch Kombination von mehrlagigen TROSIFOL-Folien mit unterschiedlich dicken Glasscheiben lassen sich sogenannte Panzergläser herstellen. Die Prüfung erfolgt durch dreimaligen Beschuss der Verglasung in einem fixierten Abstand der Einschüsse zueinander. Die Widerstandsklassen unterscheiden sich durch das eingesetzte Kaliber. Man unterscheidet in "splitterfrei" (NS bzw. SF) und "Splitterabgang" (SA bzw. S). In der nachfolgenden Tabelle sind die Widerstandsklassen der beiden Normen gegenübergestellt.
| KLASSENEINTEILUNG DURCHSCHUSSHEMMEND | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
Kaliber | Geschoss | DIN EN 1063 | ||||
Art * | Masse [g] | Beschussklasse | Schussentfernung [m] | Geschwindigkeit [m/s] | ||
Splitterabgang | Splitterfrei | |||||
22 LR | URN | 2,6±0,10 | BR1-S | BR1-NS | 10 | 360±10 |
9 x 19 mm | VMR/Wk | 8,0±0,10 | BR2-S | BR2-NS | 5 | 400±10 |
357 Magnum | VMKS/Wk | 10,25±0,10 | BR3-S | BR3-NS | 5 | 430±10 |
44 Magnum | VMF/Wk | 15,55±0,10 | BR4-S | BR4-NS | 5 | 440±10 |
5,56 x 45 mm | FJ/PB/SCP1 | 4,0±0,10 | BR5-S | BR5-NS | 10 | 950±10 |
7,62 x 51 mm | VMS/Wk | 9,45±0,10 | BR6-S | BR6-NS | 10 | 830±10 |
7,62 x 51 mm | VMS/Hk | 9,75±0,10 | BR7-S | BR7-NS | 10 | 820±10 |
Flinte 12/70 | Brenneke | 31,0±0,50 | SG1-S** | SG1-NS** | 10 | 420±20 |
Flinte 12/70 | Brenneke | 31,0±0,50 | SG2-S | SG2-NS | 10 | 420±20 |
* FJ: Vollmantelgeschoss, L: Blei PB: Spitzkopfgeschoss, RN: Rundkopfgeschoss, SCP1: Weichkern mit Stahleinlage, VMF/Wk: Vollmantel-Flachkopfgeschoss mit Weichkern, VMKS/Wk: Vollmantel-Kegelspitzkopfgeschoss mit Weichkern, VMR/Wk: Vollmantel-Rundkopfgeschoss mit Weichkern, VMS/Hk: Vollmantel-Spitzkopfgeschoss mit Hartkern, VMS/Wk: Vollmantel-Spitzkopfgeschoss mit Weichkern
** Die Prüfung erfolgt durch einmaligen Beschuss
Panzergläser finden Anwendungen beispielsweise bei Banken, militärischen Anlagen und Gebäuden der Politik, Justiz und Wirtschaft. Dabei werden splitterfreie beschussfeste Gläser dort eingesetzt, wo sich im Ernstfall Personen unmittelbar hinter der Scheibe befinden können. Alle durchschusshemmenden Verglasungen aus mehrschichtigem, asymmetrisch aufgebautem VSG verfügen zwangsläufig zusätzlich auch über eine verbesserte Einbruchhemmung. Vorschläge über mögliche Aufbauten sind beim Technischen Dienst von TROSIFOL abfragbar.
Sprengwirkungshemmende Verglasung
Die Prüfung auf sprengwirkungshemmende Eigenschaften erfolgt gemäß der Norm DIN EN 13541. Die Verglasungen des Formats 900 x 1100 mm werden unter definierten Bedingungen geprüft, wobei diese Prüfung die senkrecht auf die Fläche auftreffende Wirkung einer TNT äquivalenten Sprengladung simuliert. Ermittelt wird, welchem positiven Maximaldruck einer reflektierten Stoßwelle ein Verglasungstyp über einen längeren Zeitraum standhält. Aufgrund der Beanspruchungsart und der Prüfergebnisse ergeben sich die in nachfolgender Tabelle festgestellten Widerstandsklassen.
| KLASSENEINTEILUNG SPRENGWIRKUNGSHEMMEND | ||
|---|---|---|
Widerstandsklasse gegen Sprengwirkung | Darstellung der Wirkung einer kugelförmigen splitterfreien TNT-äquivalenten Sprengladung (in entsprechender Entfernung gezündet) | |
Positiver Maximaldruck der reflektierten Druckwelle ± 5% | Dauer der positiven Druckphase mindestens [ms] | |
ER1 | 50 – 100 kPa | ≥ 20 |
ER2 | 100 – 150 kPa | ≥ 20 |
ER3 | 150 – 200 kPa | ≥ 20 |
ER4 | 250 – 300 kPa | ≥ 20 |
Auch hier unterscheidet man Verglasungen mit "Splitterabgang" (Typ S) und "ohne Splitterabgang" (Typ NS). Sprenghemmende Verglasungen finden Einsatz in öffentlichen Gebäuden, Kraftwerken, Flughäfen, militärischen Einrichtungen und Botschaften.
PASSIVE SICHERHEIT VON VERBUNDSICHERHEITSGLAS
Bei Anwendungen wie beispielsweise absturzsichernde Verglasungen, Brüstungen und Umwehrungen in Aufenthalts- und Verkehrsbereichen von Gebäuden und Überkopfvergla- sungen spielt die passive Sicherheit, also die splitterbinden- de Wirkung von TROSIFOL PVB-Folie zur Vermeidung von Verletzungen bei Bruch der Verglasung, die ausschlagge- bende Rolle. Zur Simulation der stoßartigen Belastung und des daraus resultierenden Bruchverhaltens von VSG wird der Pendelschlagversuch nach DIN EN 12600 (früher DIN 52337) herangezogen. Zur Prüfung pendelt ein an einem Zugseil hängender 50 kg schwerer Doppelreifen (sog. Zwillingsreifen, Reifendruck 3,5 bar) aus einer definierten Fallhöhe gegen eine Glasscheibe des Formats 876 x 1938 mm eingespannt
in einen Rahmen. Bei der Prüfung werden in Abhängigkeit von der Fallhöhe des Zwillingsreifens drei Klassen unterschieden.
| KLASSIFIZIERUNG DER PENDELSCHLAGPRÜFUNG NACH DIN EN 12600 | ||
|---|---|---|
Klassifizierung | Fallhöhe [mm] | Beispiel VSG-Aufbau* |
3 | 190 | 33.1, 44.1 |
2 | 450 | 33.2 |
1 | 1200 | 44.2 und stärker |
* VSG-Aufbau mit Floatglas und TROSIFOL MB, PR oder MV
Die Pendelschlagprüfung für die jeweilige Klassifizierung gilt als bestanden, wenn bei üblicherweise 4 Proben die geprüften Verglasungen entweder (alle) nicht brechen oder (alle) ungefährlich brechen (kein Versatz oder keine Öffnung im Probekörper, durch die eine Kugel mit einem Durchmesser von 76 mm und einer maximalen Kraft von 25 N hindurchpasst). Hinsichtlich des Bruchverhaltens werden insgesamt drei Typen unterschieden:
Beispielsweise ergibt sich für einen VSG-Aufbau 44.2 die Prüfklasse 1 (siehe unten angegebene Tabelle). Im Fall der Simulation des "harten Stoß" zum Beispiel von Einwirkungen von herabfallenden Gegenständen relativ geringer Masse und hoher Geschwindigkeit auf ein Glasdach wird der Kugelfall- Test nach DIN 52338 durchgeführt. Eine Stahlkugel von 1030 g Gewicht wird auf einen VSG-Prüfkörper des Formats 500 x 500 mm aus mindestens 4 m Fallhöhe fallengelassen und darf diesen nicht durchschlagen. In der Regel wird diese Prüfung von dem einfachsten VSG-Aufbau 33.1 problemlos bestanden.
