TESTS ARCHITEKTUR

KOCHTEST FÜR VERBUNDSICHERHEITSGLAS NACH DIN 52308/DIN EN 12543

Der Zweck der Prüfung ist die Bestimmung der Verbundglasstabilität nach dem Herstellprozess, insbesondere im Hinblick auf vollständig gelöste Luftmenge in der Folie nach dem Autoklavenprozess. Sie ist ebenfalls von Bedeutung für die Langlebigkeit des Produkts bei Feuchtigkeits- und Hitzeeinwirkung, bei der durch nicht sachgerechte Herstellung Blasen im Verbund auftreten können. Die Probe mit dem Mindestmaß 30 x 30 cm wird für 2 Stunden in siedendes Wasser gestellt.

 

 

 

PUMMELTEST FÜR VERBUNDSICHERHEITSGLAS

Der Zweck der Prüfung ist die Bestimmung der Haftung zwischen der PVB-Folie und dem Glas. Die Kontrolle der Haftung dient zur Vermeidung möglicher Glasablösungen durch zu tiefe Haftung und mögliche Probleme im Kugelfalltest (nach DIN 52338) durch zu hohe Haftung.

VSG-Probe

Die Probe vom Maß ca. 8 x 20 cm und maximal 2 x 4 mm Floatglas für 2 Stunden auf minus 18°C kühlen und wie im Bild gezeigt mit dem (automatischen) Hammer bearbeiten. Das Glas bildet einen kleinen Winkel zur Metallunterlage. Jedes Glasmuster ist von beiden Seiten zu prüfen. Zur Beurteilung erwärmt man die Probe auf Raumtemperatur.


BAKETEST FÜR VERBUNDSICHERHEITSGLAS

Zweck des Baketests ist die Ermittlung von Fehlern im fertigen Verbundsicherheitsglas durch mangelnde Entlüftung während des Walz-/Kalanderprozesses oder des Vakuumprozesses. Die Ursache für eine mögliche Blasenbildung nach Warmlagerung der Verbundglasprobe ist der Einschluss einer zu großen Luftmenge oder ein zu hoher Feuchtegehalt der Probe. Dabei ist die im Laminat eingeschlossene Luftmenge umso geringer, je höher die Temperatur ist, die bei der Blasenbildung auftritt. Die Temperatur wird in Stufen beginnend von 100°C bis 150°C erhöht, und die Proben werden nach jeder Stufe visuell untersucht. Der Test ist abgebrochen, wenn Blasen im Scheibenzentrum auftreten. Eine Verbundglasprobe von mindestens ca. 30 x 30 cm wird zunächst an den Stellen markiert, wo bereits Defekte wie Verschmutzungen, Risse etc. erkennbar sind. Sie wird danach nach folgendem Schema im Umluftofen geprüft:


BESTIMMUNG DER FOLIENFEUCHTE

Zweck der Feuchtemessung ist die nachträgliche Kontrolle der Klimaeinstellung im Verlege-/Lagerraum. Der Feuchtegehalt von TROSIFOL beeinflusst elementare Eigenschaften wie die Haftung von PVB zum Glas oder die Penetrationsfestigkeit (Kugelfalltest etc.) 6. Technische Daten Architektur- Produkte des Verbundglases. Proben* des Formats ca. 15 x 15 cm werden mit einem IR-Spektrophotometer (z.B.
Fa. Pier Electronics, Fa. Quadrabeam etc.) gemessen. Für eigene Messungen stellen wir Ihnen gerne feuchtigkeits-kalibrierte Verbundglas-Muster bereit. Falls Ihnen ein Messgerät nicht zur Verfügung steht, senden Sie uns bitte Glasmuster zur Messung im TROSIFOL Prüflabor zu.
Die Ablesung der Folienfeuchte erfolgt auf 0,02% genau. TROSIFOL empfielt die in den jeweiligen Produktspezifikationen genannten Feuchtewerte sorgfältig einzuhalten. Zu den Produkten TROSIFOL MB-FR/PR-FR und MV-FR sind nachfolgend die Klimatisierungskurven abgebildet. Sie zeigen die Folienfeuchte in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchtigkeit im Verlegeraum bei der Zusammenlegung von TROSIFOL mit Glas.